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Antworten auf häufige Fragen zu Juracta

Offene Fragen beantwortet Lukas Werz persönlich per E-Mail an info@juracta.de.

Zugang zu Juracta und Beta-Phase

Was ist Juracta?

Juracta ist eine browserbasierte Kanzleisoftware für Einzelanwälte und kleine Kanzleien. Akte, Fristen mit Rechenweg und Mandantenportal sind in jedem Tarif enthalten. Rechnungen und Schriftsätze aus Ihren Vorlagen kommen je nach Tarif dazu.

Wie bekomme ich Zugang zu Juracta?

Über die Vormerkung oder über einen Testzugang, den Juracta persönlich einrichtet. Umfang, Dauer und Bedingungen teilt Juracta vor der Freischaltung mit. Die Vormerkung ist unverbindlich.

Was bedeutet die Beta-Phase?

Juracta läuft seit dem 01.10.2026 in einer geschlossenen Beta. Den Zugang vergibt Juracta über die Vormerkung und begleitet die Einrichtung persönlich. Der offene Start für alle ist für den 01.12.2026 geplant, der Regelbetrieb mit Abos und Rechnungen ab 01.01.2027. Entscheiden Sie sich zum Regelbetrieb für einen Tarif, arbeiten Sie mit dem in der Beta Angelegten weiter. Ohne Ihre Bestellung endet der Zugang zum Ende der Testphase; Ihre Daten können Sie danach noch 30 Tage exportieren. Den vollständigen Fahrplan finden Sie auf der Roadmap.

Juracta kostet ab 39 € netto im Monat

Was kostet Juracta?

Der günstigste Tarif Starter kostet 39 € netto im Monat (1 Nutzer inklusive · je weiterer 29 € · max. 3 Nutzer · bis 150 Akten). Nutzer, Aktenzahl und Funktionsumfang unterscheiden sich je Tarif; weitere Nutzer werden tagesgenau abgerechnet. Alle Tarife und der Vergleich stehen auf der Preisseite.

Sind die Preise netto oder brutto?

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, wie im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen üblich. Ihre Rechnungen erhalten Sie elektronisch in der Anwendung.

Wie werden zusätzliche Nutzer abgerechnet?

Tagesgenau: Sie zahlen nur für die Tage, an denen ein Nutzerkonto aktiv war. Berechnet wird zum Monatsersten der kommende Monat, und der abgelaufene wird gegen das verrechnet, was dafür im Voraus berechnet war. Ein Kollege, der zum 20. dazukommt, kostet im ersten Monat also nur den anteiligen Betrag.

Kann ich jährlich zahlen?

Die Preise der Tarife gelten für monatliche Zahlung. Sobald der Regelbetrieb beginnt, können Sie unter Einstellungen → Abo & Plan eine jährliche Zahlung wählen, sofern der Tarif sie anbietet. Grundgebühr, Laufzeit und Kündigungsbedingungen werden dort angezeigt. Bei jährlicher Zahlung läuft der Vertrag zwölf Monate und verlängert sich um jeweils zwölf Monate, wenn er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Laufzeitende gekündigt wird (AGB § 5). Zusätzliche Nutzer und Zusatzleistungen werden weiterhin monatlich abgerechnet.

Kann ich den Tarif später wechseln?

Im Monatsabo können Sie den Tarif in der Anwendung wechseln, sofern Ihre Nutzerzahl und Ihr Aktenbestand in die Grenzen des neuen Tarifs passen. Ein bestätigter Wechsel wird unmittelbar wirksam; die Abrechnung berücksichtigt Änderungen tagesgenau. Beim Wechsel in einen kleineren Tarif entfallen die dort nicht enthaltenen Funktionen. Einen Wechsel während einer laufenden Jahreslaufzeit stimmen Sie mit Juracta ab.

Wie sind die Kündigungsfristen?

Im Monatsabo kündigen Sie jederzeit zum Ende des Abrechnungsmonats, direkt in der Anwendung oder per E-Mail; die Kündigungsseite dieser Website bereitet die E-Mail für Sie vor. Im Monatsabo gibt es weder eine Mindestlaufzeit noch eine automatische Verlängerung in längere Laufzeiten.

Stand der beA-Anbindung

Unterstützt Juracta das beA?

Die beA-Anbindung ist in Entwicklung. Bis dahin arbeiten Sie mit Ihrem bestehenden beA-Zugang (beA-Webanwendung) weiter; Akte, Fristen, Mandanten, Dokumente und Abrechnung (ab Tarif Kanzlei) führen Sie in Juracta.

Gebühren nach RVG und die Übergabe an die Steuerkanzlei

Gibt es einen RVG-Rechner und eine DATEV-Schnittstelle?

Einen RVG-Vergütungsrechner und eine DATEV-Schnittstelle enthält Juracta nicht. Gebühren, die Sie selbst berechnet haben, erfassen Sie als Leistung und weisen VV-Nummer und Gegenstandswert auf der Rechnung aus (Abrechnung ab Tarif Kanzlei).

Fristen legen Sie selbst an, Schriftsätze entstehen aus Ihren Vorlagen

Legt Juracta Fristen automatisch an?

Nein. Fristen sind haftungsrelevant, deshalb legt immer eine Person sie an, nach Prüfung des Rechenwegs. Juracta schlägt vor (etwa Rechtsmittelfristen oder Fristen aus Rechtsgebiets-Paketen), berechnet und erinnert.

Wer trägt die Verantwortung für berechnete Fristen?

Die Verantwortung für die fachliche Richtigkeit von Fristberechnungen liegt bei Ihrer Kanzlei. Juracta unterstützt die anwaltliche Arbeit und ersetzt nicht deren Prüfung. Deshalb zeigt Juracta den Rechenweg; Grenzen sind zum Beispiel die nicht hinterlegten gemeinde- und konfessionsabhängigen Feiertage.

Schreibt eine KI meine Schriftsätze?

Nein. Der Dokumenten-Assistent arbeitet regelbasiert mit Ihren eigenen Vorlagen. Er erzeugt keinen eigenen Text. Er setzt Vorlage, Akte, Antworten und Bausteine nach Ihren Regeln zusammen. Die fachliche Prüfung von Vorlage, Angaben und Ergebnis bleibt bei Ihrer Kanzlei.

Antworten zu Hosting, Berufsgeheimnis, Verschlüsselung und Datenmitnahme

Wo wird Juracta betrieben und wer verarbeitet die Daten?

Die Anwendung wird bei der netcup GmbH in Deutschland betrieben. Lukas Werz im Raum Hannover entwickelt und verantwortet die Anwendung. Die eingesetzten Dienstleister und Verarbeitungsbedingungen sind in den Datenschutz- und Vertragsunterlagen beschrieben.

Darf ich Mandatsdaten in Juracta speichern?

Das beurteilt Ihre Kanzlei; Juracta gibt keine Rechtsberatung. Fragen zum Berufsgeheimnis und zu den Verträgen beantwortet Lukas Werz vor Vertragsschluss persönlich. Für Vormerkung und Demo brauchen Sie keine Mandatsdaten; bitte schicken Sie auch keine per E-Mail.

Sind Aktendokumente verschlüsselt?

Ja. Der Zugriff im Browser erfolgt über HTTPS. Abgelegte Aktendokumente werden mit AES-256-GCM verschlüsselt; aus einem geheimen Hauptschlüssel wird je Kanzlei ein eigener Schlüssel abgeleitet. Angaben in der Datenbank, zum Beispiel Mandantenstammdaten, Fristen und Nachrichten, sind nicht einzeln verschlüsselt; sie sind über die Zugriffsrechte und die Trennung der Kanzleien geschützt.

Ist Juracta zertifiziert?

Nein. Juracta ist nicht ISO-27001-zertifiziert.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich kündige?

Vor Vertragsende exportieren Sie Ihre Kanzleidaten über die Exportfunktion der Anwendung. Ihre Daten bleiben Ihr Eigentum; nach Vertragsende hält Juracta sie 30 Tage zum Export bereit und löscht sie danach, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen (AGB § 8). Weiteres regeln die AGB und der Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Bei Fragen zur Datenmitnahme hilft Ihnen Lukas Werz.

Daten aus dem Altsystem übernehmen Sie per CSV-Import mit Probelauf

Kann ich meine Daten aus dem Altsystem übernehmen?

Ja, per geführtem CSV-Import mit Probelauf für Mandanten, Beteiligte, Fristen und Leistungen. Mandanten und Fristen übernehmen Sie in jedem Tarif, Beteiligte und Leistungen, wenn Ihr Tarif die Bereiche enthält. Der Probelauf zeigt Fehler und Duplikate, bevor etwas angelegt wird.

Muss ich alle Altakten übernehmen?

Nein. Ein möglicher Weg: Neue Mandate ab Tag eins in Juracta, laufende Akten nach Bedarf nachziehen, Archivbestand im Altsystem weiterführen. Sie können Daten in Teilmengen übernehmen.

Was ist mit den Dokumenten aus dem Altsystem?

Dokumente laden Sie je Akte hoch, gezielt für die Akten, die aktiv weiterlaufen. Einen Massenimport für Dokumente gibt es nicht.

Hilft jemand beim Umstieg?

Ja, Lukas Werz selbst. Schreiben Sie an info@juracta.de, wenn der Export Ihres Altsystems Fragen aufwirft. Schicken Sie dafür bitte keine echten Mandantendaten per E-Mail; eine Beispieldatei genügt.

Lukas Werz erreichen Sie per E-Mail

Wie erreiche ich Lukas Werz?

Per E-Mail an info@juracta.de. Dort können Sie auch eine persönliche Demo anfragen. Schicken Sie bitte keine Mandatsdaten per E-Mail.

Gibt es eine persönliche Demo?

Ja. Die Demo dauert 30 Minuten und läuft per Bildschirmübertragung. Ihren Terminvorschlag senden Sie per E-Mail.

Vormerken oder Testzugang anfragen

Juracta ist in der geschlossenen Beta.

Sie tragen sich unverbindlich ein. Vorgemerkte Kanzleien erhalten Vorrang bei der Freischaltung und eine persönliche Einrichtung.

Wer jetzt arbeiten möchte, fragt einen Testzugang an; Juracta richtet ihn persönlich ein. Umfang, Dauer und Bedingungen teilt Juracta vor der Freischaltung mit.