Vormerken

Schriftsätze aus Ihren eigenen Vorlagen

Ihre Vorlage gibt den Inhalt vor. Juracta ergänzt Aktendaten, Antworten, Berechnungen und die Textbausteine, die Ihre Vorlage verknüpft. So entsteht der Schriftsatz für Ihre abschließende Prüfung.

Der Dokumenten-Assistent ist ab Tarif Kanzlei enthalten. Im Tarif Starter fehlt er. Preise und Vergleich

Der Dokumenten-Assistent arbeitet regelbasiert, ohne generative KI

Jede Ausgabe folgt Regeln, die Ihre Kanzlei selbst festgelegt hat: Platzhalter werden aus Akte und Antworten befüllt, Absätze erscheinen nur, wenn ihre Bedingung zutrifft, Beträge werden nach den Formeln Ihrer Vorlage berechnet.

Inhalt und Aufbau bleiben in Ihrer Hand. Die Vorschau zeigt das Ergebnis; die Prüfung vor dem Erzeugen weist auf fehlende Angaben und ausgeblendete Absätze hin.

  • Jeder Platzhalter hat eine benennbare Quelle: Akte, Beteiligte, Formularantwort oder Kanzlei-Stammdaten.
  • Prüfung beim Veröffentlichen: Unbekannte Platzhalter und fehlende Textbaustein-Verweise werden abgewiesen.
Rubrum einer Kündigungsschutzklage als Vorlage, mit den Platzhaltern für Gericht, Mandantschaft, Gegenseite und Streitwert
Das Rubrum einer Klage als Vorlage. Der Platzhalter [streitwert|betrag] gibt den Streitwert als Betrag im deutschen Format aus.

Aus einer Vorlage entsteht in drei Schritten das Dokument

Sie bauen eine Vorlage einmal auf und verwenden sie für weitere Mandate wieder. Wie viel Einrichtung nötig ist, hängt von Ihrer Vorlage und ihren Regeln ab.

Sie legen die Vorlage an

Sie schreiben den Schriftsatz einmal, mit Platzhaltern wie [mandant.name] oder [gericht.name], Bedingungen („nur bei außerordentlicher Kündigung“), Berechnungen (Streitwert = 3 × Bruttogehalt) und Textbausteinen aus der Bibliothek.

Sie füllen das Formular aus

Vorhandene Angaben aus der Akte können Felder vorbefüllen. Sie prüfen und ergänzen die Antworten intern oder stellen der Mandantschaft ein Formular im Portal bereit.

Juracta setzt das Dokument zusammen

Rubrum aus Akte und Beteiligten, Beträge formatiert, Bausteine eingesetzt: Sie speichern das Word-Dokument in der Akte und können anschließend eine Signatur anfordern.

Vorlagen-Editor: links die Platzhalterliste der Akte mit vierzehn Mandanten-Feldern, rechts der Schriftsatz
Die Platzhalterliste links enthält allein vierzehn Felder zur Mandantschaft, jedes per Klick oder Ziehen einsetzbar. Eigene Formularfelder und Kanzlei-Platzhalter ergänzen die Liste.

Ein korrigierter Textbaustein gilt für alle neuen Dokumente, die ihn verknüpfen

Textbausteine als Verweise
Verknüpfte Bausteine werden beim Erzeugen aus der Bibliothek geladen. Eine Änderung gilt damit auch für neue Dokumente aus bereits veröffentlichten Vorlagen. Bereits erzeugte Dokumente behalten ihren Inhalt.
Schutz vor versehentlichem Löschen
Wird ein Baustein noch verwendet, nennt Juracta beim Löschen die betroffenen Vorlagen und verlangt eine zusätzliche Bestätigung. So können Sie die Verweise vorher anpassen.
Prüfung vor dem Erzeugen
Offene Pflichtangaben und fehlerhafte Berechnungen sperren das Erzeugen. Auf weitere leere Platzhalter und ausgeblendete Absätze weist die Prüfung hin. Prüfen Sie diese Hinweise: Optionale Stellen können im erzeugten Dokument leer bleiben.
Nachbearbeitung im Editor oder in Word
Das Ergebnis ist ein Word-Dokument. Sie laden die Datei herunter und arbeiten wie gewohnt, oder Sie bearbeiten das Dokument im Dokumenteditor in der Akte und finden frühere Stände in den Versionen. Enthält es Inhalte, die der Editor nicht ohne Verlust übernimmt, etwa Textfelder oder Kommentare, bleibt es eine Word-Datei; vor einer Übernahme nennt Juracta die Grenzen.

Häufige Fragen

Ist das eine KI, die meine Schriftsätze schreibt?

Nein. Der Dokumenten-Assistent arbeitet regelbasiert mit Ihren eigenen Vorlagen. Er erzeugt keinen eigenen Text. Er setzt Vorlage, Akte, Antworten und Bausteine nach Ihren Regeln zusammen. Die fachliche Prüfung von Vorlage, Angaben und Ergebnis bleibt bei Ihrer Kanzlei.

Wie lange dauert es, eine Vorlage anzulegen?

Das hängt von Umfang, Formatierung und Fallunterscheidungen ab. Beginnen Sie mit einer häufig verwendeten Vorlage, etwa einer Vollmacht. Bedingungen, Berechnungen und weitere Bausteine können Sie schrittweise ergänzen.

Kann die Mandantschaft die Formulare selbst ausfüllen?

Ja. Formulare lassen sich ins Mandantenportal geben oder als geschützter Link versenden. Die Antworten fließen in die Akte und können für weitere Dokumente wiederverwendet werden, wenn die jeweiligen Platzhalter und Felder entsprechend zugeordnet sind.

Was passiert mit meinen bestehenden Word-Vorlagen?

Sie können DOCX-Vorlagen importieren und im Vorlagen-Editor weiterentwickeln. Erkannte Platzhalter werden übernommen; ein Qualitätsbericht zeigt, welche Inhalte und Formatierungen erhalten bleiben und was Sie nacharbeiten sollten. Bedingungen, Berechnungen und Bausteine ergänzen Sie im Editor.

Verwandte Funktionen

  • Mandantenportal

    Mandanten füllen Formulare aus, die Antworten gelangen in die Akte.

  • Akten und Organisation

    Aktendaten und Beteiligte füllen das Rubrum.

  • Abrechnung

    Leistungen an der Akte erfassen, Vorschüsse anrechnen, offene Beträge sehen.

Die erste Vorlage entsteht im Editor oder per Word-Import

Juracta ist in der geschlossenen Beta.

Sie tragen sich unverbindlich ein. Vorgemerkte Kanzleien erhalten Vorrang bei der Freischaltung und eine persönliche Einrichtung.

Wer jetzt arbeiten möchte, fragt einen Testzugang an; Juracta richtet ihn persönlich ein. Umfang, Dauer und Bedingungen teilt Juracta vor der Freischaltung mit.